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18.12.2017 :

Steirisches Netzwerk GEGEN SEXUALISIERTE GEWALT

 

Das Netzwerk GEGEN SEXUALISIERTE GEWALT setzt sich aus Expert/innen unterschiedlichter Professionen zusammen, die in Institutionen, Fachstellen, Beh√∂rden und als Privatpersonen zum Thema arbeiten. Diese Expert/innen arbeiten f√ľr Kinder, Jugendliche, erwachsene Frauen und M√§nner, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind.

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft ist in der Steuergruppe des Netzwerkes durch Petra Gr√ľndl vertreten.

Was ist sexualisierte Gewalt?

Unter sexualisierte Gewalt versteht das Netzwerk k√∂rperliche und seelische Formen der Machtaus√ľbung und Grenz√ľberschreitung, die auf sexualisierter Ebene ausgetragen werden: diese verletzen die sexuelle Integrit√§t und Selbstbestimmung. Sexualisierte Gewalt ist kein individuelles Problem, sondern Teil gesellschaftlicher und/oder institutioneller Strukturen, die Machtgef√§lle zulassen.

Das Steirische Netzwerk GEGEN SEXUALISIERTE GEWALT veranstaltet drei Netzwerktreffen pro Jahr, die der Kommunikation, der Kooperation und dem inhaltlichen Austausch der Mitglieder dienen. Im Bedarfsfall können auch Arbeitsgruppen gebildet werden, die sich einem Themenschwerpunkt widmen.

Mehr Information zum Steirischen Netzwerk GEGEN SEXUALISIERTE GEWALT finden Sie hier.

 

Kooperationsprojekt Familienmediation zum Thema Trennung/Scheidung

Die Phase von Trennung und Scheidung ist gepr√§gt von emotionaler Belastung, √Ąngsten und Sorgen. Besonders f√ľr Kinder und Jugendliche ist die Situation keine einfache.

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft kooperiert in Sachen Mediation mit RAINBOWS Steiermark und dem Zentrum f√ľr Soziale Kompetenz der Universit√§t Graz. Das Kooperationsprojekt er√∂ffnet Eltern die M√∂glichkeit, in dieser belastenden und herausfordernden Situation gemeinsam mit ihrer/ihrem (ehemaligen) Partner/in, m√∂gliche Wege des zuk√ľnftigen Miteinanders und eine L√∂sung zum Wohl der Kinder zu erarbeiten. F√ľr diese Art der au√üergerichtlichen Konfliktl√∂sung fallen grunds√§tzlich keine Kosten an, weil die . Eltern von in Ausbildung stehenden Mediator/innen auf universit√§rem Niveau mediiert werden.

Diese Lehrgangsteilnehmer/innen des Zentrums f√ľr soziale Kompetenz der Universit√§t Graz haben den theoretischen Teil ihrer Ausbildung zum Mediator/zur Mediatorin bereits absolviert. Im Zuge der Praxisausbildung bearbeiten die zuk√ľnftigen Mediator/innen nunmehr die Aufgabe, in Form von Co-Mediationen, Mediationsf√§lle eigenverantwortlich. Um eine Qualit√§tssicherung zu gew√§hrleisten, werden die zuk√ľnftigen Mediator/innen durch Einzel- und Gruppensupervisionen unterst√ľtzt und begleitet.

Mehr Information finden Sie hier.